werkstatt:ton
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====== Tonofen ====== | ====== Tonofen ====== | ||
- | ^ Modell | + | | Modell |
- | | Nr. | 65055 | | + | | Nr. | 65055 | |
- | | Jahr | 1985 | + | | Jahr | 1985 |
- | | Max Temp. | 1340 °C | | + | | Max Temp. | 1340 °C | |
- | | Spannung | + | | Spannung |
- | | Stromstärke | + | | Stromstärke |
- | | Leistung | + | | Leistung |
- | | Bedienungsanleitung | + | | Gewicht |
+ | | Bedienungsanleitung | ||
+ | | | Ofenspezifische Bedienungsanleitung befindet sich im Ofen (Stand: 2/ | ||
==== Brennkurve und Benutzung des Ofens ==== | ==== Brennkurve und Benutzung des Ofens ==== | ||
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**Rühren und Mischen:** | **Rühren und Mischen:** | ||
Rühre den eingeweichten Ton regelmäßig um, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. Verwende dafür einen Rührstab, einen Betonmischer oder andere geeignete Rührwerkzeuge, | Rühre den eingeweichten Ton regelmäßig um, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. Verwende dafür einen Rührstab, einen Betonmischer oder andere geeignete Rührwerkzeuge, | ||
+ | Lasse die Mischung für 1-2 Tage sedimentieren. | ||
**Überschüssiges Wasser abgießen: | **Überschüssiges Wasser abgießen: | ||
- | Gieße überschüssiges Wasser ab, um die Tonmischung zu verdichten. Achte darauf, nicht zu viel Wasser zu entfernen, um eine zu dicke Konsistenz zu vermeiden. | + | Gieße überschüssiges Wasser |
**Kneten und Walken:** | **Kneten und Walken:** | ||
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**Lagerung: | **Lagerung: | ||
Lagere den bearbeiteten Ton in luftdichten Behältern, um ein Austrocknen zu verhindern. Kontrolliere die Konsistenz regelmäßig und passe bei Bedarf Wasser oder Trockenheit an. | Lagere den bearbeiteten Ton in luftdichten Behältern, um ein Austrocknen zu verhindern. Kontrolliere die Konsistenz regelmäßig und passe bei Bedarf Wasser oder Trockenheit an. | ||
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+ | Eine weitere Variante ist, größere Tonmengen ebenfalls einzusumpfen und danach auf Gipsplatten so weit zu entwässern, | ||
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+ | Eine Alternative zu all diesen Möglichkeiten ist das Einsumpfen in einem Plastiksack unter Verwendung eines zusätzlichen Wassereimers. | ||
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+ | Dabei geht man folgendermaßen vor: | ||
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+ | Die trockenen Tonreste oder auch ein kompakter, trockener Tonblock kommen in einen Plastiksack. Dazu kommt wenig Wasser, vielleicht 2 Tassen / 10 kg. Danach die Luft im Sack so gut wie möglich entfernen, den Sack dicht verschließen und in einen Eimer stellen. Dann füllt man den Eimer mit Wasser. Das Wasser im Eimer presst das wenige Wasser im Sack in den Ton. Nach etwa 5 Tagen hat der Ton das Wasser im Sack aufgenommen – nicht zu viel und nicht zu wenig – und verfügt über eine plastische, gut verarbeitbare Konsistenz. | ||
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werkstatt/ton.1707309799.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/02/07 13:43 von phi